Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

nach wie vor bestimmt der Prozess um COVID-19 unser aller Leben – und natürlich auch den Schulalltag. So hart das Durchhalten im Zeitalter der Ausgangsbeschränkungen inklusive Schulschließungen war – und noch ist: Es hat Wirkung gezeigt! Es ist gelungen, das Fortschreiten der Pandemie mit den getroffenen Maßnahmen zu verlangsamen. Oberstes Ziel ist es nach wie vor, diesen Weg weiter zu verfolgen. Im Rahmen einer Risikoabwägung hat sich die Staatsregierung grundsätzlich dazu entschieden, das öffentliche Leben sukzessive wiederaufzunehmen und bestehende Beschränkungen zu lockern. Die den Schulbereich betreffende Allgemeinverfügung vom 16.04.2020, Az. 51b-G8000-2020/122-216, regelt, dass der Schulbetrieb in der 17. KW noch nicht stattfindet (abrufbar unter www.km.bayern.de/coronavirus/schuloeffnung-abschlussklassen).

In der Folge ist vorgesehen, dass der Schulbetrieb in geringem Umfang wieder aufgenommen werden kann, d.h. zunächst beginnend mit den Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen unter strengen Vorsichtsmaßnahmen. Hierfür ist Montag, der 27. April 2020 festgelegt worden. 

Eine weitere Ausweitung des Unterrichtsbetriebs – z. B. auf die Jahrgangsstufe 4 der Grundschule oder auf die Klassen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen – ist derzeit frühestens ab dem 11. Mai vorstellbar. Details hierzu und auch zur Frage, wann der Unterricht auch in den übrigen Jahrgangsstufen wieder aufgenommen werden kann, sind augenblicklich nicht absehbar, sondern müssen sich vielmehr nach der aktuellen Entwicklung der weiteren Infiziertenzahlen etc. richten. Hierzu findet eine Neubewertung im 14-Tagesrhytmus zwischen Bund und Ländern statt, auf deren Basis dann die konkreten Festlegungen getroffen werden. Wir müssen hier besonnen Schritt für Schritt vorgehen. Selbstverständlich werden wir Sie auf unserer Homepage darüber weiterhin auf dem Laufenden halten.

Dass die Abschlussklassen den Unterricht als erste wieder beginnen, ist zweierlei Überlegungen geschuldet: Zum einen handelt es sich bei dieser Schülerschaft um ältere Kinder und Jugendliche, die sich der Situation bewusst sind und die in der Lage sind, ihr Verhalten den besonderen Umständen anzupassen. Zum anderen sind hier spezifische Abschlussprüfungen zeitnah zu bewältigen, auf die es noch konkret vorzubereiten gilt.

In den übrigen Jahrgangsstufen sollen die bisherigen, bereits vor den Osterferien etablierten schulischen Angebote für das „Lernen zuhause“ ab dem 20. April fortgesetzt bzw. verbessert werden.

Schulstart nach den Osterferien

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