Um der schnellen Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, hat Ministerpräsident Markus Söder für die nächsten zwei Wochen für Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. 

Ab Dienstag bis zum Ende der Osterferien sind in ganz Bayern Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Ebenfalls ab Dienstag und bis zum Ende der Osterferien sind in ganz Bayern Freizeiteinrichtungen geschlossen, insbesondere Sauna- und Badeanstalten, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Vereinsräume, Bordellbetriebe, Museen, Stadtführungen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Bibliotheken, Wellnesszentren, Thermen, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendhäuser.

An Gastronomiebetrieben dürfen ab Mittwoch bis zum 30. März nur noch Betriebskantinen sowie Speiselokale und Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden, in der Zeit von 6 bis 15 Uhr, öffnen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass Gäste einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Das Abholen und Liefern von Speisen ist weiterhin gestattet.

Untersagt wird ebenfalls ab Mittwoch (bis 30. März) die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art. Ausnahmen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel. Für all diese sind sogar erweiterte Öffnungszeiten möglich: an Werktagen von 6 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr.

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung: Allgemeinverfügung

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